Die Vielseitigkeit der Wahrnehmung am Beispiel der Stadt Rom

Um die Wahrnehmung und deren Beschaffenheit wird heutzutage immer noch geschrieben und gestritten. Eines kann man aber mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, dass die Wahrnehmung ein sehr entscheidender Faktor für jemanden, der etwas kategorisiert bzw. bewerten oder deuten will ist. Es gibt keine Stadt, um die so viele Mythen bestehen, wie es im Falle Roms ist. Diese Stadt war nicht nur in der Antike Dreh- und Wendepunkt der Zivilisation, auch im Laufe der Zeit etablierte sich diese Stadt zur „Literatur“-Stadt, die jeder große Denker erleben und fühlen sollte, wenn er was von sich hielt. Wie auch heute war die Wahrnehmung  schon damals eine Frage der Betrachtung, es kommt und kam darauf an, wie man etwas betrachtet bzw. betrachtete.

Zu der damaligen Zeit war es üblich, dass die Gesellschaft die Wahrnehmung der Bevölkerung beeinflusst hat. So kann man aus dem vorherigen Blog entnehmen, wie der Schönheitsbegriff von der Gesellschaft wahrgenommen wurde und von dieser ausgelebt wurde.  Als Goethe seine Italienreise machte und seine Eindrücke verschriftlichte, schwärmte er von der Stadt. Er selbst empfand Italien und ganz besonders Rom als bewundernswert: als eine Stadt die vor Leben sprüht, dieses wird durch die Leute, die Atmosphäre und die Sehenswürdigkeiten (Natur) widergespiegelt. Doch wie Herta Müller in ihrem Werk „wie Wahrnehmung sich erfindet“ schreibt, ist die Wahrnehmung ein komplexer Sachverhalt der nicht klar definiert werden kann. Somit ist die Wahrnehmung veränderbar. Jedoch behielt jeder Literat der über diese Stadt positiv schrieb, diese Meinung auch. Es gab aber auch andere Interpreten, die nicht das gleiche wie Goethe wahrnahmen und spürten, bei ihnen war die Wahrnehmung nicht so positiv. Ich persönlich bin begeistert und eingeschüchtert zugleich. Begeistert, weil diese Stadt einem Goethe so viel gab, eingeschüchtert, weil meine Erwartungen so hoch sind, dass ich Sorge trage diese könnten nicht erfüllt werden, außerdem befürchte ich, ich könnte bestimmte Aspekte die diese Stadt so besonders machen nicht verstehen oder falsch deuten.

Elvis Bajraktarevic

 

Ich blicke auf Rom…

… und nehme wahr, dass es existiert. Diese Stadt ist ein besonderer Teil der Geschichte. Diese Stadt ist für den Einen etwas Besonderes, für den Anderen eher weniger. Für mich selbst ist sie geheimnisvoll und spektakulär. 

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